| aus: «Schweizerische Monatshefte» Nr.2, Februar
1999 |
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Die Kelten - das rätselhafte
Erbe einer Kultur
Jeder Schweizer Charre hat an seinem Ende einen schwarz-weissen
CH-Kleber. Jedes Kind lernt in der Schule, dass die beiden
Buchstaben, die zusammen den so typisch schwyzertütschen Reibelaut
ergeben, für Confederatio Helveticorum stehen, und
eine (vom bodenständig-stämmigen Stehenbleiben) ziemlich
füllig gewordene Dame namens Helvetia ziert die eine Seite unserer
allseits beliebten Fünfliber, Zwei-, Ein- und Halb-Fränkler.
Auch das Wort Charre stammt aus dem Wortschatz dieses
rätselhaften Volkes. Wer aber waren diese geheimnisvollen Helvetier?
Wenn man dieser Frage in den Zentral-Bibliotheken der grössere
Schweizer Städte nachgeht, stösst man schnell auf ein erstes,
merkwürdiges Phänomen: über die Römerzeit in der
Schweiz gibt es Bücher in Hülle und Fülle, die keltisch-helvetische
Vergangenheit hingegen scheint kein Thema für die Historiker
und Chronisten gewesen zu sein. Handelt es sich hier um eine unbewusste
Verdrängung ins kollektive Unterbewusstsein? Gibt es Gründe
für dieses Nicht-Wahrhabenwollen der keltischen Vergangenheit
der Schweiz? Haben wir uns von der (gar nicht so) heroischen Römergeschichte
so blenden lassen, dass wir darüber die darunter liegenden Schichten,
die andere(n) Seite(n) vergassen? Oder hat dieses
Vakuum ganz einfach mit der Tatsache zu tun, dass die keltische Kultur
nicht auf einer geschriebenen Geschichte basierte, sondern ganz auf
die Kraft der oralen Tradition vertraute?
Mit einem anthropologischen Vergleich: wenn wir bedenken, wie essentiell
die mündliche Mutter-Kind-Beziehung in den ersten Lebensjahren
für die Entwicklung des menschlichen Geistes ist und dass wir
meist erst in der Volksschule mit der (männlich dominierten)
Schriftsprache konfrontiert werden, die dann auch prompt unsere kindlichen
Fantasien einebnet und normiert - heisst das vielleicht, dass wir
als Nachkommen der Helvetier unsere eigene (matriarchalisch geprägte)
archaisch-historische Kindheit vergessen haben? Oder war uns als (scheinbar)
aufgeklärte Rationalisten die keltische Anderswelt, der selbstverständliche
Glaube an die geisterhafte Belebtheit der Natur zu unheimlich?
Erst die archäologischen Ausgrabungen in jüngster Zeit,
z.B. der sensationelle Fund des frühkeltischen Goldschatzes 1962
in Erstfeld/Uri, die Ausgrabungen von La Tène am Neuenburgersee
ab 1857, vor allem aber das reich illustrierte Buch Die Helvetier
- Kulturgeschichte eines Keltenvolkes von Andres Furger-Gunti
(Direktor des Schweizerischen Landesmuseums Zürich) haben wichtige
Aspekte dieses rätselhaften Kultur-Erbes, immerhin ein konstitutives
Element der heutigen Schweiz, ans Licht des Bewusstseins gehoben.
Versuchen wir also, in die geheimnisvolle Geschichte einzutauchen,
unseren Wurzeln auf die Spur zu kommen...
Ursprünge - wer waren die Kelten?
Die Kelten stammen aus Zentraleuropa, aus dem Gebiet östlich
des Rheins und nördlich der Alpen, ungefähr dem heutigen
Bayern und Böhmen entsprechend. Ein frühes Zentrum lag aber
auch im schweizerischen Mittelland. Als tüchtige Bauern und unerschrockene
Krieger suchten sie in allen Himmelsrichtungen nach neuen Siedlungsräumen:
im Westen in Frankreich und Spanien, im Norden in Irland und Brittanien,
im Süden in Italien (wo sie mit dem Volk der Etrusker einen regen
Austausch pflegten) und im Osten in Griechenland und der Türkei.
In der Zeit von 450 bis 250 v.Chr. bildeten die keltischen Stämme
das mächtigste Volk in Europa. Die Griechen nannten die Kelten
keltoi oder galatoi, die Römer Galli - die Namen «Kelte»
und «Gallier» sind also grundsätzlich gleichbedeutend.
Unsere Sicht der Gallier ist bis heute wesentlich geprägt von
der tendenziös gefärbten, aber nichtsdestotrotz pedantisch
genauen Beschreibung der römischen Chronisten, nicht zuletzt
im legendären Hauptwerk Der gallische Krieg von Cäsar
höchstpersönlich, nachdem er in der Schlacht von Bibracte
58 v.Chr. die Gallier vernichtend geschlagen hatte. Stellvertretend
für die Römer geben wir Diodorus Siculus (1.Jh. v.Chr.)
das Wort: Die Kelten sind von furchterregendem Anblick, ihre
Stimmen tieftönend und rauh. In Gesprächen machen sie nicht
viele Worte, vielmehr drücken sie sich rätselhaft aus und
deuten vieles nur mit halben Worten an; dagegen sprechen sie viel
und überschwenglich, um sich ins beste Licht zu setzen und andere
herab. Sie drohen gern und drücken sich hochfahrend und dramatisch
aus. Dabei besitzen sie einen scharfen Verstand und sind zum Lernen
keineswegs ungeschickt. Es gibt bei ihnen Liederdichter, die sie Barden
nennen.
Diese tragen ihre Lieder - Lobgesänge oder Schmählieder
- unter Begleitung von Instrumenten vor, die der Lyra ähnlich
sind. Mit diesem Instrument meint Siculus die keltische Harfe,
die über die Jahrhunderte bis in die Gegenwart eine überragende
Bedeutung in der keltischen Musik bewahrt hat, vom Fundus des blinden
irischen Harfenisten Turlough OCarolan (1670-1738) über
das Celtic Folk Music Revival in Schottland, Irland, Wales, Galizien
und der Bretagne bis zur Celtic World Music von Clannad, Alan Stivell,
Planxty, Moving Hearts, Patrick Street, Bothy Band, Mícheál
Ó Súilleabháin und Peter Gabriels Real
World-Edition.
Und in der Schweiz?
Das Gebiet der heutigen Schweiz wurde in der Zeit nach 400 v. Chr.
zu einem Brennpunkt der keltischen Expansion. Stadtartige Grosssiedlungen
sogenannte Oppida entstanden in topographischen Schutzlagen
wie z.B. in Flussschlaufen oder auf Bergrücken, und um 100 v.
Chr. gab es im Helvetiergebiet bereits mehrere grosse, gut befestigte
und bewehrte Städte. Das früheste und grösste Oppidum
des schweizerischen Mittellandes liegt wenige Kilometer unterhalb
von Bern auf der Enge-Halbinsel. Weitere Beispiele sind etwa Genf,
Basel, Windisch/AG, Altenburg-Rheinau bei Schaffhausen, Bois de Châtel/VD
und Mont Vully/Fribourg. Erstaunliche archäologische Zeugnisse
der Keltenzeit sind die Riesenmenhire von Yverdon-les-Bains, die 24
Menhire in Lutry bei Lausanne am Genfersee, das Belchen-Dreieck zur
Berechnung der Mond- und Sonnenstände in der Regio Basilensis,
die Schalensteine im Maggiatal bei Cevio/TI, der Fürstengrabhügel
auf dem Üetliberg Kulm/ZH, das Dolmengrab bei Aesch/BL, die Megalithanlage
von Falera/GR mit ihren ingeniös angeordneten 27 Menhiren, und
LaSarraz/Jura, wo Eisenverhüttungsstellen gefunden wurden,
welche die ausserordentlichen Leistungen der keltischen Metallbearbeitung
und Schmiedekunst belegen. Die keltisch-helvetischen Siedlungen bei
La Tène am Neuenburgerseewaren so bedeutend, dass man diese
Epoche als La Tène-Zeit bezeichnet. Ob die expo.01
mit ihren projektierten Arteplages diese Signale aus der
Vergangenheit aufnehmen
wird?
Keltische Spuren heute
Wo lassen sich heute keltische Spuren feststellen? In unserer Sprache
beispielsweise haben sich verschiedene Splitter erhalten: Charre
von keltisch carrus oder der schweizerdeutsche Ausdruck Bänne
von keltisch benna für Wagen weisen auf
den hohen Stand keltischer Wagnerkunst hin - die bis in unser Jahrhundert
gebräuchlichen Heuwagen (Leiterwagen) sind helvetischen Vorbildern
nachgebildet. Dasselbe gilt für den Schiffsbau: noch heute auf
dem Rhein verwendete Weidlinge erinnern an die helvetischen Schiffe
auf dem Neuenburgersee. Und auch in der Tradition des Jodelns steckt
keltisches Brauchtum. W.Sichardt führt in seinem BuchDer
alpenländische Jodler und der Ursprung des Jodelns von
1939 das Juuzen im Muotatal/SZ auf keltische Quellen zurück:
Von den bekannten Jodlertypen harmonikalen Gepräges unterscheidet
sich der Altstil des Muotatals aufs schärfste. Die grossen Sprungintervalle,
namentlich Sexten und Septimen, haben hier keine harmoniegezeugte,
sondern lineare Funktion. Der Tonraum erscheint wie ausgemessen und
in hohem Mass distanzmässig charakterisiert. Die Quart gewinnt
als Melodieschritt, das Tetrachord als Melodierahmen und Gerüstbeziehung
besondere Bedeutung. Von unverkennbarer Eigenart sind Tonbildung und
Singart. Fast punktförmig, kaum durch Portamento verbunden, reihen
sich die Einzeltöne aneinander. Die Tongebung selbst ist klein
und fest, von eigentümlich schalmeiartiger Schärfe und Gespanntheit.
In der Vokalisation überwiegt der gleichfalls schalmeihaft gefärbte
ä-Klang... Das vorherrschende Deszendenzmelos und mancherlei
andere Stileigenheiten könnten sehr wohl von einer keltischen
(helvetischen) Grundlage ausgehen.
Das schweizerdeutsche Chile entspricht dem gälisch-keltischen
Kill (für Kirche nicht etwa fürs
englische töten), das in irischen Ortsnamen sehr
häufig anzutreffen ist (Killarney, Killorglin, Kilkenny, Enniskillen,
Kilrush), und der Ap-polter(Apfel-Baum) gab dem
Hauptort des Knonauer Amtes den Namen: Affoltern am Albis. Das keltische
Wort Udt für Frau findet sich in Ortsnamen
wie Udligenswil oder dem Üetliberg, während das männliche
Adt in Adliswil bzw. Adligenswil anklingt.
Es gibt aber auch weniger offensichtliche Spuren: viele heidnische
Gebräuche gehen auf keltische Riten zurück: der Dreikönigstag
am 6.Januar z.B. auf die zwölfte Nacht (vgl. Shakespeares
Komödie Was ihr wollt) nach dem 24. Dezember, also
der Winter-Sonnenwende; das Klausjagen und die Fasnacht auf uralte
Opferrituale; die in jüngster Zeit wieder populär gewordenen
und
überall aufgepflanzten Geburtsbäume (Maypoles)
und der Mythos vom babytragenden Storch auf keltische Fruchtbarkeitsmythen;
ja sogar unser Nationalfeiertag am 1.August entspricht wohl nicht
zufällig dem keltischen Lughnasa, wo der Gott Lug
mit Opfergaben um eine gute Ernte gebeten wurde. Der 1.Mai markierte
bei den Kelten den Beginn der warmen Jahreszeit und wurde als Bealtaine
gefeiert: überall wurden Feuer angezündet, und die Druiden
trieben das Vieh zwischen zwei Höhenfeuer, um es vor Krankheiten
zu beschützen, während allerheiligen/Halloween am 1.November
auf das keltische Samhain zurückgeht. In Ingeborg
Clarus Keltische Mythen lesen wir:
Samhain markierte den Uebergang zwischen zwei Perioden, das
heisst, es fand in einer als gefährlich empfundenen Zwischenperiode
statt, in der die normalen Gesetze von Zeit und Raum vorübergehend
ausser Kraft gesetzt waren. Die Grenzbarrieren waren aufgehoben: Geister
der Anderswelt konnten auf der Erde wandeln, und menschliche Wesen
konnten ihrem Reich einen Besuch abstatten.
Unter den vielen Sitten, die uns von den Kelten überliefert
worden sind und die eine für die heutige Zeit geradezu visionäre
Aktualität aufweisen, ist der zeitlich befristete Ehe-Bund vielleicht
die erstaunlichste: Frau und Mann gaben sich vor dem Dorfältesten
oder Druiden das Ja-Wort - für die Dauer eines Jahres. Nach Ablauf
dieser Frist trat das Paar wieder vor das Stammes-Oberhaupt und wurde
vor die Wahl gestellt, entweder weiter zusammenzuleben oder sich scheiden
zu lassen. Im letzteren Falle musste es sich mitten auf dem Dorfplatz
Rücken an Rücken aufstellen, und je zwölf Schritte
auseinandergehen, ohne rückwärts zu schauen, d.h. ohne zu
wissen, was der andere tut - erst nach dem zwölften Schritt b
e i d e r Partner war die Scheidung rechtsgültig.
Wie oben, so unten dieser uralte alchimistische Erkenntnissatz,
von Paracelsus wiederentdeckt, gilt auch für unsere Geschichte.
Eine Gesellschaft ohne Träume, Visionen und Utopien wird krank
und stirbt ab. Visionen aber leben von einer kritisch-neugierigen
Erforschung der Um-, Innen- und Mit-Welt in allen Richtungen: nach
unten (Archäologie) ebenso wie nach oben (Kosmologie), nach hinten
(Historie) wie nach vorne (Futurismus), im Mikro- wie im Makrokosmos
erst die Weisheit der Vergangenheit in einer gelebten Gegenwart
kann uns Antworten auf die Fragen der Zukunft geben. Die keltischen
Helvetier waren unsere Vorfahren. Sie haben hier gelebt und gewirkt,
eine hochstehende Zivilisation aufgebaut, in der die Natur und die
Anderswelt (in heutigen Begriffen: Oekologie und Spiritualität)
ihren selbstverständlichen Platz fanden. Die Spuren dieses kulturellen
Erbes sind vorhanden, in uns und um uns - wir brauchen nur die Ohren
zu spitzen und auf die innere Stimme zu hören. Nach bald zwei
Jahrtausenden wird es allmählich Zeit, dass wir diesen Stimmen
Gehör schenken - der zeitgenössisch-eidgenössische
Orchesterklang wird damit um nicht weniger als das längst vergessene
Fundament erweitert. Das Zeitalter der Ent-Deckungen hat erst begonnen!
John Wolf Brennan
- Maria Christiane Benning: Alt-Irische Mysterien.
Stuttgart 1993. Mellinger Verlag
- Sylvia und Paul F.Botheroyd: Lexikon der keltischen Mythologie.
München 1992. Diederichs Verlag
- Greti und U. Büchi: Die Menhire auf Planezzas/Falera.
Stäfa 1990. Eigenverlag Forch/Rothenhäusler Verlag
- Ingeborg Clarus: Keltische Mythen. Der Mensch und seine
Anderswelt.
Olten 1991. Walter-Verlag
- Barry Cunliffe: Die Kelten und ihre Geschichte.
Bergisch Gladbach 1980. Gustav Lübbe Verlag
- Andres Furger-Gunti: Die Helvetier. Kulturgeschichte
eines Keltenvolkes.
Zürich 1984, 4.Auflage 1991, Verlag Neue Zürcher Zeitung
- Andres Furgi, Felix Müller (Hrsg.): Gold der Helvetier.
Zürich 1991. Benziger Verlag (Ausstellungskatalog des Schweiz.Landesmuseums)
- Herder Lexikon. Germanische und keltische Mythologie.
Freiburg i.Br. 1982. Herder Spektrum 4250
- Gerhard Herm: Die Kelten. Das Volk, das aus dem Dunkel
kam.
Düsseldorf und Wien 1975. Econ Verlag
- Frederik Hetmann (Hrsg.): Keltische Märchen.
Frankfurt a.M. 1975. Fischer Taschenbuch 2899
- Murry Hope: Magie und Mythologie der Kelten.
München 1990. Heyne Sachbuch Nr. 19/81
- Lancelot Lengyel: Das geheime Wissen der Kelten enträtselt
aus druidisch-keltischer Mythik und Symbolik. Freiburg i.Br.1976.
Verlag Hermann Bauer
- Jean Markale: Die Druiden. Gesellschaft und Götter
der Kelten.
München 1989. Goldmann Taschenbuch 11474
- Jean Markale: Die keltische Frau. Mythos, Geschichte,
Soziale Stellung.
München 1984. Goldmann Taschenbuch 11681
- John und Caithlin Matthews: Lexikon der keltischen Mythologie.
München 1994. Heyne Sachbuch 280
- Claudia Schnieper, Nicolas Faure: Die Schweiz vor Christus.
Vevey 1993. Mondo-Verlag.
- Martha Sills-Fuchs: Wiederkehr der Kelten.
München 1983. Knaur Taschenbuch 4143
- J. Romilly Allen: Celtic Art in Pagan and Christian Times.
London 1993. Methuen & Co. ISBN 1-85891-075-7
- Frank Delaney: The Celts. Conquerors of the Twilight.
London 1993. Harper Collins. ISBN 0-586-20349-4
- Robin Flowers: The Irish Tradition.
Dublin 1994. The Liliput Press. ISBN 1-874675-31-7
- Kenneth Hurlstone Jackson: A Celtic Miscellany. Translations
from the
Celtic Literatures. London 1971. Penguin Classics. ISBN 0-14-044247-2
- Agnes McMahon (Hrsg.): Celtic Way of Life. Dublin 1976.
OBrien Educational Press. ISBN 0-905140-16-8
- T.G.E.Powell: The Celts.
New York 1980. Thames & Hudson. ISBN 0-500-27275-1
- Alwyn and Brinley Rees: Celtic Heritage. Ancient Tradition
in Ireland and Wales.
New York 1994. Thames & Hudson. ISBN 0-500-27039-2
- T.W.Rolleson: Celtic Myths and Legends.
London 1994. Studio Editions. ISBN 1-85958-006-8
- T.W.Rolleson, Arthur Cotterell: The Illustrated Guide
to Celtic Mythology.
London 1993. Studio Editions. ISBN 1-85170-882-0
- Charles Squire: Mythologie of the Celtic People.
London 1996. Bracken Books. ISBN 0-09-185043-6
John Wolf Brennan, der keltische Spurensucher aus
der Innerschweiz (Christian Seiler, «profil»,Wien)
wurde in Dublin geboren, studierte Germanistik, Musikwissenschaft
und Film in Fribourg, Komposition und Klavier in New York,
Dublin und Luzern. Konzertreisen in Europa, Russland, Ukraine,
Kanada, Japan, USA. 1997 London-Stipendium der Zuger Kulturstiftung
Landis & Gyr. Aktuelle CD-Veröffentlichungen: «Das
Wohlpräparierte Klavier» solopiano (Creative
Works CW 1032); «HeXtet: Through the Ear of a Raindrop» (Leo
LR 254); «Aurealis» (victo cd052); «Moskau-Petuschki» nach
Wenedikt Jerofejew/«Felix-Szenen» nach Robert
Walser (Leo LAB 034), «Pago Libre» (Bellaphon
L+R 45105). Lebt in Weggis/Luzern.
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Der (anglisierte) Name Brennan wird im Gaelisch-Keltischen Bhraonáin geschrieben
und bedeutet little drop, also kleiner Tropfen.
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